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Vorstellung Claudia Dorka

Die RHEINPFALZ hat am 11.9. die Bürgerinnen und Bürger Neustadts in den Saalbau zur Podiumsdiskussion mit den Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl eingeladen. Die Kandidaten sollten sich dabei nicht selbst vorstellen, sondern durch eine Unterstützerin oder einen Unterstützer charakterisiert werden. Pascal Bender, der Kandidat der SPD Neustadt, wurde durch Claudia Dorka, eine Neubürgerin aus Hambach vorgestellt. Lernen Sie Pascal Bender besser kennen – durch die Ansprache von Frau Dorka:

„Meine Damen und Herren, ich habe lange überlegt, ob ich die Richtige bin, um Pascal Bender hier auf diesem Podium vorzustellen.
Ich bin nicht mit ihm verwandt, verschwägert und auch nicht mit ihm in die Schule gegangen oder sonst was, wir kennen uns tatsächlich erst seit wenigen Wochen.

Und ich habe diese Herausforderung angenommen, weil ich mir folgendes gedacht habe: ich war in derselben Situation wie die meisten hier im Saal.

Ich habe ein Plakat mit einem Gesicht gesehen. Danach wusste ich, dass Pascal Bender einen Bart trägt, eine dunkle Brille, modisch auf dem Laufenden ist und auch, dass er kein Jungspund mehr ist.
Dann bin ich ins Internet gegangen und habe folgendes erfahren: Pascal Bender ist gebürtiger Neustadter, 47 Jahre alt, Abitur am Leibniz, Bundeswehrzeit in Böblingen, Ausbildung in Mannheim zum Finanzfachwirt, Angestellter an unterschiedlichen Standorten in ganz Deutschland, dann 2006 eigene Unternehmensgründung, gewählter Unternehmensort: Neustadt, Tätigkeit: bundesweites Risikomanagement für Großunternehmen. Mit 21 Jahren ist er SPD-Mitglied geworden, engagiert sich seit 13 Jahren aktiv in der Kommunalpolitik, ist im Stadtrat, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, daneben noch im Vorstand der Neustadter Schauspielgruppe und des AWO-Betreuungsvereins.

Ich weiß jetzt nicht, wie es Ihnen geht, das sind zwar viele Fakten, nur für eine Wahlentscheidung reicht mir das persönlich nicht.

Was ich wissen möchte, ist: was bewegt so jemanden, ein öffentliches Amt anzustreben; wie verhält er sich in Krisensituationen, wie ist er als Chef und auch – so hätte es wohl meine Landauer Oma gefragt: “ wo kerschten DU hi?“ Mein pfälzisch ist jetzt nicht so berauschend. Ich denke, Sie wissen trotzdem, was ich meine. Woher jemand kommt, ist für die meisten von uns wichtig. Weil wir Menschen wissen wollen, mit wem hab ich es denn da eigentlich zu tun.

Ich habe zwanzig Jahre als Hörfunkjournalistin gearbeitet und viele Interviews geführt. Also hab ich mir gedacht, ich stelle Pascal Bender stellvertretend Fragen, von denen ich denke, dass die Antworten von Interesse sein können.

Und ich habe ihn natürlich erlebt in den letzten Wochen, in kreativen und in hektischen Momenten. Und fand es immer wieder angenehm, dass er einer der Menschen ist, der im Auge des Sturms Ruhe und Sicherheit bewahrt und beides auch ausstrahlt.

Was mich von Anfang an beeindruckt hat, ist, dass sich hier jemand dazu entschieden hat, seiner Heimatstadt mit seinem Engagement, wie er sagt, etwas zurückzugeben. Und sagen wir mal so, als SPD-Oberbürgermeister-Kandidat startet man in Neustadt nicht an einer Pole-Position. Das alleine hätte so manchen schon abgeschreckt.

Pascal Bender ist kein Mann der sich schrecken lässt. Ganz im Gegenteil. Er verfährt nach dem Motto: an Herausforderungen wächst man. Als Sohn einer alleinerziehenden, berufstätigen Mutter, hat er gelernt, sich zu behaupten, sich durch zu kämpfen und sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Und ich denke, meine Damen und Herren, dass der Satz von Pascal: geht nicht, gibt’s nicht! vor allen Dingen zeigt: er ist zupackend, will gestalten und verändern. Ich finde es logisch, dass so jemand Teams und Strukturen sucht, in denen er das umsetzen kann; als Unternehmer, als Stadtrat, als Theatermacher und auch als Oberbürgermeister.

Ganz bestimmt haben ihn dabei die sozialdemokratischen Werte seiner Großeltern beeinflusst: Solidarität und Gerechtigkeit. Für ihn, so sagt er, ist es prägend, dass seine Großeltern ihm in vielen Situationen vorgelebt haben: Wir alle sind nur Menschen unter Menschen.

Ich habe Pascal Bender in unseren vielfältigen Diskussionen so erlebt: faktensicher und kompetent. Und auch das habe ich im Team erlebt: er hört zu – prüft – diskutiert – analysiert und entscheidet. Und bleibt dabei immer auf Augenhöhe mit allen Beteiligten. Wissen Sie, ich habe in vielen Unternehmen gearbeitet und weiß, dass die wenigsten Chefs, anders als Pascal, über diese Gabe verfügen, Menschen, Themen und Interessen gut zusammen zu führen.

All diese Fähigkeiten haben meines Erachtens dazu beigetragen, dass er in seinem Beruf und als Unternehmenschef erfolgreich ist. Im Falle seiner Wahl zum OB, wird er seine Firma, im Übrigen in die Hände seiner Mitarbeiter geben.

Ich weiß nicht, ob sie es mitbekommen haben, die drei OB-Kandidaten waren zum sogenannten Speed-Dating mit Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schule eingeladen. In darauf folgenden Artikeln in der Rheinpfalz stand bei Pascal Bender: Zitat: Obwohl jeweils nur 2 Minuten lang Zeit war, zur antworten, hatte er einen klaren Plan. Darüber hinaus blieb er bei allen Fragen sehr bodenständig und realistisch. Zitatende.

Und dann gibt es auch die andere Seite: Situationskomik und Humor der sitzt. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, ich jedenfalls finde, ohne Humor fehlt was im Miteinander.

So meine Damen und Herren, falls eine oder einer unter ihnen, jetzt Lust bekommen hat, Herrn Bender näher kennenzulernen, dann empfehle ich Ihnen folgendes für ein Treffen:
Kaffee, schwarz, stark; wahlweise im Sommer einen Weiß-, im Winter eher einen Rotwein, Schokolade wird auch gerne genommen.“