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Erklärung der Fraktionsvorsitzenden Gisela
Brantl
zum Bau von
Kindertagesstätten durch die WBG
Zunächst möchte
ich für die SPD betonen, dass wir uns für den
Bau neuer Kindertagesstätten einsetzen und
hinter der Idee stehen, Eltern so früh wie
möglich die Wahlmöglichkeit zur Unterbringung
ihrer Kinder in einer entsprechenden Einrichtung
zu geben.
Die SPD-Fraktion
will aber davor warnen, es als
selbstverständlich anzusehen, dass die
Wohnungsbaugesellschaft (WBG) generell diese
Aufgabe übernimmt.
Die Stadt darf
die WBG nicht überstrapazieren.
Seit Rücknahme
der Klemmhof-Wohnungen mit entsprechenden
Folgekosten bezüglich Standfestigkeit und
Instandhaltungsstau ist die Eigenkapitalquote
der WBG geschrumpft.
Nicht zuletzt
deshalb, weil die Mehrheit von CDU und FWG
unserem Antrag auf Beteiligung der Stadt an
dieser Aufgabe damals nicht gefolgt ist. [Siehe
Antrag der SPD,
FDP und Bündnis 90/Die GRÜNEN zur
Stadtratssitzung vom 01.09.2009]
Der Aufsichtsrat
der WBG hat sich deshalb mit der Zustimmung
schwer getan.
Erst nachdem der
Wirtschaftsprüfer die
Wirtschaftlichkeitsberechnung geprüft hatte,
erfolgte die Zustimmung.
Man sollte aber
vom Stadtvorstand und von der Mehrheit aus CDU
und FWG nicht davon ausgehen, dass das künftig
immer so sein wird.
gez.
Gisela Brantl
Fraktionsvorsitzende
Sozialdemokratische
Partei
Deutschlands
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