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Antrag für die Stadtratssitzung am
21.06.2011
Betreffend die Einführung Wiederkehrender
Ausbaubeiträge für öffentliche Verkehrsanlagen
der Stadt Neustadt
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die SPD-Fraktion stellt folgenden Antrag:
Die Verwaltung prüft die Einführung
wiederkehrender Beiträge für Verkehrsanlagen
nach dem Vorbild von Pirmasens
Begründung:
Lt. diversen Berichten und eigener Anschauung
verschlechtert sich der Straßenzustand in
Neustadt trotz Millioneninvestitionen.
2001 befanden sich die Straßen der Stadt
Pirmasens ebenfalls in einem
renovierungsbedürftigen Zustand, der sich
laufend verschlechterte. Flickschusterei konnte
keine dauerhafte Verbesserung dieses Zustandes
bringen. Um die Straßen dauerhaft und
grundlegend zu reparieren, waren umfangreiche
Ausbaumaßnahmen erforderlich.
Deshalb wurde in Pirmasens bereits 2001 die
Entscheidung für
wiederkehrende
Beiträge getroffen. 40 über diese Beiträge
finanzierte Straßenbaumaßnahmen
wurden seitdem
in Pirmasens durchgeführt.
Insgesamt wurden
seit 2001 fast 17 Millionen Euro investiert. Im
weiteren Ausbauprogramm bis 2011 sind weitere
18 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 6,6
Millionen Euro geplant.
Pirmasens gilt
lt. einem SWR-Bericht am 08.04.2011 als Vorbild
für viele Kommunen.
Nach der geltenden Rechtslage müssen für
Straßenausbaumaßnahmen Ausbaubeiträge erhoben
werden. Einmalige Beiträge führen für
Grundstückseigentümer jedoch oft zu unzumutbaren
finanziellen Belastungen. Die wiederkehrenden
Beiträge folgen dem Solidaritätsprinzip. Bei
möglichst gleichbleibender geringer Belastung
aller Grundstückseigentümer wird nachhaltig der
Straßenzustand der Stadt verbessert. Die
Belastung wird für die einzelnen
Grundstückseigentümer mit einem kleinen
jährlichen Beitrag pro Wohngrundstück dauerhaft
kalkulierbar und finanziell verkraftbar. Sehr
hohe einmalige Ausbaubeiträge fallen dadurch
nicht mehr an.
gez.
Gisela Brantl
Fraktionsvorsitzende
Sozialdemokratische
Partei
Deutschlands
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