Antrag für die Stadtratssitzung am 26.01.2010
Betreffend

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Bereits am 25. April 2009 haben wir, gemeinsam mit der FDP und den Grünen, einen Antrag zu Defibrillatoren in Neustadt gestellt. Wir baten darum, in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Hetzelstift, ein Konzept zu erarbeiten und schnell  entsprechende Geräte, zunächst vordringlich für die Ortsteile, anzuschaffen.

Dieser Antrag wurde erst in der Sitzung am 02.06.2009 behandelt.

Herr Krist gab an diesem Tag einen Zwischenbericht ab und teilte mit, dass ein städtisches Konzept in Arbeit sei und bereits ein Gespräch mit „dem Krankenhaus“ erfolgte.

Noch offene Fragen sollten geklärt und der Stadtrat informiert werden.

Da  nach unseren Informationen inzwischen keine weiteren Gespräche mit den Ärzten des  Krankenhauses geführt wurden, diese, wie auch weitere Mitarbeiter der Notfalldienste, aber weiter an einer Mitarbeit in einer zu bildenden Arbeitsgruppe interessiert sind, bitten wir diese Beratungsgespräche nun schnellstens nach zu holen.

Die neusten Geräte enthalten eine Sprachsteuerung, so dass eine Schulung von Personal kaum nötig sein wird. 

Wie wir inzwischen erfahren haben, ist eine Firma aus der Branche dabei Defibrillatoren anzubieten und mit Honoraren für Werbung auf entsprechenden Anzeigetafeln zu finanzieren. (Sozialsponsoring?)

Wir sind der Meinung, dass die Stadt hier weiterhin die Federführung übernehmen muss, da  die Standorte gut überlegt und auch die Wartungen geregelt werden sollten.

Da die Anschaffungskosten nur bei ca. 600,--€ -1500--€ pro Gerät liegen, bitten wir um schnelle Umsetzung da es hier um „Lebensretter“ geht und unsere Nachbarstädte Speyer und Landau sowie die Gemeinde Lambrecht  bereits besser gerüstet sind. (Rheinpfalz vom 18.07.2009)

Gisela Brantl

 

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